News vom 02.02.2015

Reinigung von Behältern

Bei der Produktion von Bauteilen entstehen oft Rückstände in Form von Schmutz und/oder Staub. Diese können sich im Inneren oder an schwer zugänglichen Stellen des Bauteils absetzen und erschweren so eine gründliche Reinigung  vor der Weiterverarbeitung. Gerade bei Bauteilen, die in Hightech-Maschinen eingehen, ist das Erreichen vorgeschriebener Reinheitsklassen äußerst wichtig. Nur so kann eine reibungslose Funktion gewährleistet werden.

Der traditionelle Ansatz ist die Nassreinigung. Nachteilig dabei ist die notwendige Trocknung sowie die Abwasserbehandlung. Die alternative Trockenreinigung  mittels  Abblasen hat also oft entscheidende Vorteile im Prozess und auf der Investitionsseite. Ob und wie komplexe Bauteile mit Luft gereinigt werden können, wird von ANTEWA im Einzelfall geprüft.
ANTEWA testet (hier: ein Motorenöltank) wie, mit Hilfe von Luft, eine effiziente Reinigung und/oder Trocknung von Oberflächen und Bauteilen erfolgen kann.

Der Versuchsaufbau besteht aus einem ANTEWA Hochdruckgebläse, sowie speziell konfigurierbaren Verteilern und Anschlüssen, Düsen und/oder Air Knives.

Diese ermöglichen das Anströmen der Behälter an mehreren Stellen. Getestet wurden verschiedene Drücke, unterschiedlich lange Reinigungszeiten, sowie mechanische Verstärker während der Reinigung oder die Wirkung von ionisierter Luft.

Um eine Aussage über die Wirksamkeit treffen zu können, werden Filter eingesetzt, die die gelösten Partikel abfangen. Die Filter wurden nach jedem Reinigungsintervall auf die abgefangene Staub/Schmutzmenge untersucht. So ergab sich ein genaues Bild darüber, welcher Reinigungsablauf (Volumenstrom, Druck, Zeit) die besten Ergebnisse erzielt und weiter verfolgt werden sollte. Zur Überprüfung der erzielten Ergebnisse wurden die gereinigten Behälter zu einer Partikelanalyse gegeben um zu prüfen, ob die geforderte Reinheitsklasse erreicht wird.

Durch Versuche kann in vielen Fällen der Nachweis erbracht werden, dass die Reinigung mit Luft die geforderten Restgehalte (Partikelmengen) gewährleisten kann. Darüber hinaus sind die Taktzeiten für den Reinigungsvorgang deutlich geringer, da keine nachfolgende Trocknung erforderlich ist. Für die Kunden bedeutet das, dass neben der nassen Reinigung ein trockenes Verfahren mit erheblich geringeren Investitions- und Betriebskosten eingesetzt werden kann.